Fair produzierte Streetwear von pellim.


Wir reden die ganze Zeit davon, faire Streetwear anzubieten. Aber wieso legen wir darauf so viel wert und welchen Mehrwert wollen wir für euch schaffen?

Zu Beginn unserer Arbeit haben wir uns gefragt, was wir mit unserem Start-up erreichen wollen. Natürlich stand die Selbständigkeit und das machen zu können, worauf wir wirklich Lust haben im Vordergrund. Allerdings war es für uns auch klar, wenn wir Einfluss auf etwas haben können, dann möchten wir damit auch Gutes tun. 

Schnell stand fest, dass wir damit schon bei der Produktion anfangen müssen. Wie wahrscheinlich schon längst bekannt, gibt es Unternehmen, die so billig wie möglich produzieren möchten, damit der Endverbraucher am Ende nicht mehr als 8,95 Euro pro Shirt zahlen muss. Das mag für einige Familien und Personen sicher gut und praktisch sein.
Allerdings sollten wir bedenken, dass die Qualität dieser Stoffe meist auch sehr zu wünschen übrig lässt. Somit ist die Ersparnis durch den Kauf eines Billig-Shirts insofern hinfällig, da man diese Investition wahrscheinlich mehrmals im Jahr machen muss, weil sich die Stoffe nach einigen Waschgängen und nach mehrmaligem Tragen wortwörtlich in Luft auflösen.
Zum einen liegt das daran, dass für die Herstellung billige Rohstoffe verarbeitet werden und zum anderen daran, dass die Arbeiterinnen und Arbeiter für einen Lohn schuften müssen, für den hierzulande Einige nicht mal den kleinen Zeh aus dem Bett strecken würden.

Wäre es daher nicht sinnvoller, ein Shirt zu kaufen, welches super gut aussieht und zudem noch fair produziert wurde?
Klar, das kostet etwas mehr, aber die positiven Aspekte bei dem Kauf sind doch deutlich von Vorteil.

Versteh uns nicht falsch! Das soll hier keine Anzeige oder Werbung für unsere Ware sein, sondern vielmehr ein Denkanstoß über das eigene Kaufverhalten.  

Für uns ist die Antwort ganz klar: „Ja, zu fair produzierter Kleidung!“ und da das sowieso unser Hauptanliegen an unsere Selbständigkeit ist, machten wir uns auf die Suche nach einem Produzenten, der fair produziert und seine Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter genauso beschäftigt. 

Auf einer B2B-Messe in München haben wir einen Familienbetrieb aus Portugal kennengelernt, bei dem wir unsere ersten Muster bestellten und - wir waren begeistert. Die Leidenschaft für das Produkt konnte man in der Verarbeitung sofort sehen.
Da uns das aber als Bestätigung nicht reichte, flogen wir selbst nach Portugal und verbrachten einen Tag in der Produktion, der mittlerweile sogar ein Ausbildungsbetrieb ist. Dass es sich um ein Familienunternehmen in dritter Generation handelt, merkt man sobald man den Betrieb betritt. Alle sind sehr herzlich zu uns, aber auch untereinander spürt man das sofort. Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter kommen hier gerne hin!

Uns ist es einfach ein besonderes Anliegen, dass unsere Stoffe unter vertretbaren Arbeitsbedingungen hergestellt werden. Deshalb wollten wir uns nicht nur mündlich bestätigen lassen, dass in dem von uns gewählten Betrieb so produziert wird, wie wir es uns vorstellen, da wir einfach sicher sein wollen, dass wir euch nur mit fair produzierten Produkten versorgen können.
Denn es gibt natürlich auch das Gegenteil: Aufgrund des Einsatzes von vielen Chemikalien bei einigen Betrieben wundert es wohl kaum, dass deren Arbeiter/innen erhebliche gesundheitliche Beeinträchtigungen haben. Bei der Arbeit werden keine Masken, geschweige denn ein Mundschutz getragen.
Noch dazu landet ein Großteil der Chemikalien einfach im Grundwasser und damit auch im Trinkwasser der Menschen.

Laut einer Studie der WHO sterben jährlich rund 20.000 Menschen an den Folgen der Chemikalien. Dazu kommen jährlich ca. 500.000 schwerwiegende Vergiftungsfälle.
Als wäre das nicht schon schlimm genug - Kinderarbeit ist bei der Produktion keine Seltenheit. 

Diese Umstände sind weit weg von dem, was wir unter fairer Produktion verstehen.

Aber zum Glück können wir sagen, dass es in dem Betrieb, den wir ausgesucht haben, überdurchschnittlich human und mitarbeiterfreundlich abläuft. Somit sind wir hier genau richtig, wenn wir gute Stoffe zu den richtigen Konditionen produzieren wollen.
Bis heute pflegen wir einen guten und engen Kontakt zu dem Familienbetrieb und waren jetzt schon des Öfteren vor Ort.

Was wollen wir also für einen Mehrwert schaffen, damit man sich noch wohler fühlt, wenn man die good vibes von pellim. kauft? 

Wir wollen, dass ihr euch mit unseren Produkten gut fühlt und unserer Meinung nach kann man das nur, wenn man weiß, dass sie nicht unter menschenunwürdigen Bedingungen produziert wurden.
Wir können euch mit unserer Streetwear also den Vorteil bieten, dass wir bei unserer Produktion zu 100% transparent sind und uns mindestens einmal im Jahr von den Arbeitsbedingungen vor Ort überzeugen. 

Wir sind zwar im Vergleich zur Politik und großen Wirtschaftsmächten nur ein kleines Licht, das etwas bewegen kann. Allerdings liegt es an jedem Einzelnen etwas zu tun und dazu beizutragen, dass wir unseren Planeten schützen und die Bedingungen für das Leben auf ihm so gut wie möglich zu gestalten. Deshalb ist es uns ein großes Anliegen unsere Standards an Produktion und Herstellung so hoch wie möglich zu halten.

 



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